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Stand: September 2026

Die Zahlen hinter dem Risiko.

Alle Statistiken unserer Förderseite im Detail – mit Quelle, Stichprobe und Einordnung. So können Sie selbst beurteilen, wie groß das Risiko für Ihr Unternehmen ist.

Kleine Unternehmen stehen im Fokus.

Angreifer setzen immer öfter auf viele kleine, einfache Angriffe statt auf wenige große. Das trifft vor allem Unternehmen, denen Zeit und Know-how für die eigene IT-Sicherheit fehlen.

80 %

der angezeigten Angriffe, z. B. mit Ransomware, richteten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen.

950

Anzeigen wegen Ransomware-Angriffen im Berichtszeitraum.

72 %

davon mit Datenleak – die Daten wurden also nicht nur verschlüsselt, sondern auch abgegriffen.

Grundlage sind angezeigte Angriffe. Nicht jeder Vorfall wird der Polizei gemeldet.

BSI, Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025 · Berichtszeitraum Juli 2024 – Juni 2025 · Daten zu Anzeigen: Bundeskriminalamt

Was ein Angriff kostet.

Ein erfolgreicher Angriff bedeutet Stillstand, Aufwand und im schlimmsten Fall das Aus.

25.000 €

Schaden verursacht ein erfolgreicher Angriff im Schnitt.

41,7 Std.

Stillstand im Schnitt nach einem Angriff – weltweit sind es 31,6 Std.

33 %

der angegriffenen KMU sahen ihre Zahlungsfähigkeit oder Existenz erheblich gefährdet.

Vorsorge kostet weniger als der Ernstfall.

  • Durchschnittlicher Schaden eines Angriffs25.000 €
  • Ihr Eigenanteil beim Starter-Paket (max.)4.000 €

HDI und Hiscox sind Versicherer. Beim HDI ist der durchschnittliche Schaden gegenüber früheren Studien (mindestens 68.000 €) deutlich gesunken. Ein Vergleich ersetzt keine individuelle Risikobewertung.

Warum Angriffe gelingen.

Unternehmen, die einen Schaden durch Cyberangriffe hatten, nennen diese Ursachen. Die meisten davon decken unsere drei Bausteine ab.

  • Unzureichende Erkennung von SicherheitsvorfällenSoftware & Hardware59 %
  • FehlkonfigurationenIST-Analyse57 %
  • Unzureichendes Identitäts- und ZugriffsmanagementIST-Analyse55 %
  • Technische SchwachstellenIST-Analyse50 %
  • Veraltete Hard- oder SoftwareSoftware & Hardware43 %
  • Unzureichendes Sicherheitsbewusstsein der BeschäftigtenFaktor Mensch18 %
  • Angriff über Zulieferer oder Dienstleister8 %

Bitkom Research, Wirtschaftsschutz 2026 · Basis: 580 Unternehmen mit Schaden durch Cyberangriffe · Mehrfachnennungen möglich

Der häufigste Weg hinein: das Postfach.

So wurden angegriffene kleine und mittlere Unternehmen in den letzten 12 Monaten attackiert. Genau hier setzt der Baustein „Faktor Mensch“ an.

  • Phishing64 %
  • E-Mails mit Schadsoftware47 %
  • Versehentlicher Download von Schadsoftware30 %

HDI KMU-Cyberstudie 2026 (Sirius Campus im Auftrag von HDI) · rund 1.100 Entscheider aus KMU sowie Selbstständige und Freiberufler · Mehrfachnennungen möglich

Fast jedes Unternehmen ist betroffen.

Anteil der Unternehmen, die in den letzten 12 Monaten von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen waren – analog und digital.

Betroffene Unternehmen 2021 – 2026

BetroffenVermutlich betroffen
Betroffene Unternehmen 2021 – 2026
BetroffenVermutlich betroffen
202188 %12 %
202284 %9 %
202372 %8 %
202481 %10 %
202587 %10 %
202667 %29 %
58 %

hatten in den letzten 12 Monaten einen Schaden durch Cyberangriffe.

43 %

halten sich für sehr gut auf Cyberangriffe vorbereitet. 2025 waren es noch 50 %.

Auffällig: 2026 können deutlich mehr Unternehmen einen Angriff nur vermuten, aber nicht sicher belegen – 29 % statt 10 % im Vorjahr.

Bitkom Research, Wirtschaftsschutz 2026 · 1.003 Unternehmen ab 10 Beschäftigten, befragt April – Juni 2026

Jeden Tag neue Lücken.

Software wird ständig weiterentwickelt – und mit ihr entstehen neue Schwachstellen. Wer nicht regelmäßig aktualisiert, bleibt angreifbar.

119

neue Schwachstellen wurden im Schnitt pro Tag bekannt – weltweit, in allen Arten von IT-Systemen.

„So werden beispielsweise viel zu oft bekannte Schwachstellen in Perimetersystemen zu spät oder gar nicht gepatcht.“

— BSI, Lagebericht 2025

Gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 24 % – laut BSI teils durch eine geänderte Melde-Policy.

Quelle: BSI Lagebericht 2025

Und Ihr Unternehmen?

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